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Darmpessar ANO von Junker®
Darmpessar ANO von Junker®

Gegen die "dicke Luft" im Darm gibt es den Ano von Junker. Es ist ein kleines, nur 5 g schweres Makrolonröhrchen, ein Darmpessar, welches Blähungen sanft beseitigt ...

Der folgende Text entstammt der beiliegenden umfangreichen Gebrauchsinformation:

Der ANO von Junker ist ein matt poliertes ergonomisch geformtes Makrolonröhrchen mit einem Gewicht von ca. 5 g. Dieses Röhrchen lässt Blähungen des gesamten Darmtraktes abfließen. Bei längerer Verwendung geschieht der Gasaustritt fein dosiert und nahezu geruchlos. Blähungen entstehen durch  verstärkte Gär- und Fäulnisprozesse, welche zu viele Gase produzieren. Diese überdehnen den Darm lassen die Muskulatur erschlaffen und verändern die Lage des Darmes sowie die anderer Organe.
Darmpessar Ano von Junker
 
Sinn der Darmmuskulatur
Sie ist ein Multifunktionsorgan und hat die Aufgabe den Speisebrei bzw. Kot, durch bestimmte Auslösefunktionen afterwärts zu bewegen. Einerseits ist es die Peristaltik, eine wellenförmig fortschreitende Bewegung durch Zusammenziehen und Erschlaffung, aber auch eine Mischbewegung, ähnlich der des Magens, um Verdauungssäfte mit dem Verdauungsbrei zu mischen. Gleichzeitig ist sie eine 7 Meter lange Muskelpumpe, die das Blut aus den Haargefäßen der Darmschleimhaut in die Leber pumpt (Leberkreislauf). Auch für den mechanischen Abbau der Nahrung, verdauende und aufsaugende, sowie für die Funktion der Drüsen ist die Muskulatur ebenfalls zuständig. Es sind auch schützende Eigenschaften vorgesehen, die mechanische und chemische Schädigungen dieses komplizierten Apparates weitgehend verhindern. Die Steuerung des gesamten Verdauungsapparates obliegt dem Vegetativen Nervensystem das wiederum wird sehr stark von der Psyche beeinflusst wird. Wie auf alle anderen inneren Organe wirkt somit das soziale Umfeld ganz besonders auf unsere Verdauung (Streit, Ärger, Neid, Stress, Profilneurosen usw.).

Funktion der Verdauung
Beginnend mit unserem Kauwerkzeug wird die verabreichte Nahrung zerkleinert und durchgemischt. Die paarweise angeordneten Speicheldrüsen in der Mundhöhle, sondern dazu den Verdauungs- und Gleitspeichel ab. Die Zusammensetzung des Verdauungsspeichels ist z.B. bei Kuchengenuss anders als bei essigsaurem Salat. Der Verdauungsspeichel bewirkt eine Vorverdauung , diese ist äußerst wichtig, wird aber von den meisten Menschen missachtet. In nahezu allen Fällen von Darmerkrankungen ist die fundamentale Ursache zu schnelles Essen. Ebenso schädlich ist es für die Verdauung, während des Essens zu trinken, vor allen Dingen kohlensäurehaltige Getränke (Gasbildung). Nach dem Schlucken bewegt die Speiseröhrenmuskulatur den Nahrungsbrei weiter bis zum Ende der Speiseröhre. Hier prüft die Kardia, der Schließmuskel am Mageneingang, ob die Zusammensetzung des Breies für den Magen, zu heiß, zu kalt, zu sauer, oder zu trocken ist. Erst dann gelangt die Nahrung in den Magen. Weitere Zerkleinerung und Zusätze bereiten hier die Nahrung auf. Flüssigkeiten dagegen passieren den Magen sehr schnell. Der Nahrungsbrei wird durch den Pförtner, dem Schließmuskel am Magenausgang, stoßweise in den ca. 30 cm langen und 4-6 cm weiten Zwölffingerdarm gespritzt, wo sie stecknadelkopfgroß weiter zerkleinert wird. Dieser Vorgang wiederholt sich ca. alle 20 Sekunden. Gleichzeitig werden eigene Verdauungssäfte und die in der Leber produzierte Galle zugesetzt, ca. % Ltr. täglich. Das Sekret der Bauchspeicheldrüse, ca. 1/7ltr je Tag, sowie die Lieber-kühn'schen Drüsen des Dünndarms (20-50 Mio.), geben ihre Säfte hinzu. Das Aufsaugen der Nahrung im Dünndarm geschieht durch die ca. 10 Mio. Zotten. Nach der Hauptverdauung im Dünndarm , dringt der Nahrungsbrei in den Dickdarm ein. Beide Darmabschnitte sind durch eine Verschlussklappe verbunden, die verhindert, dass der Darminhalt des Dickdarmes in den Dünndarm zurückfließt. Die Hauptaufgabe des Dickdarms ist es dem Verdauungsbrei Wasser zu entziehen. Er ist ca.1,5m lang und ca. 5-8cm dick. Durch Blähungen und Kotstau weitet er sich bis zu 17 cm auf, lahmt damit die Darmarbeit, beeinflusst die Lage anderer Organe, erhöht den Bauchinnendruck und reduziert die arterielle und venöse Blutzirkulation von Darm und Leber.

Gärung und Fäulnis
Gärung entsteht, wenn Kohlehydrate wie Zucker, Kartoffel, rohem Gemüse, Mehlspeisen usw. bei feuchter Wärme auf Gärungserreger treffen, dann werden im Darm entsprechende Mengen von blähenden Gasen erzeugt.
Fäulnis tritt ein bei der Zersetzung von Eiweißkörpern, als Eiweißfäulnis bekannt, erzeugt gleichfalls Gase wie Schwefelwasserstoff, Wasserstoff, Ammoniak, Sumpfgas, usw. Die chemischen Reaktionen der Gärung und Fäulnis, können im gleichen Darmabschnitt in hohem Maße gleichzeitig nicht ablaufen. Der Gärprozess reagiert wesentlich und schneller als die Fäulnis. Die lähmende Wirkung der Fäulnis und die dauernde Überreizung durch die Säuren der Gärprozesse lösen anfänglich Katarrh, Gewöhnung, Übermüdung Veränderung der Darmnerven und der Schleimhaut aus. Der latente Überdruck der Gase lässt die Darmmuskulatur erschlaffen, übt physikalischen Druck auf andere Organe aus und führt zu Lageveränderungen und auch Verwachsungen der inneren Organe. Der erhöhte Darm- Innendruck verstärkt den Afterschließmuskelkrampf. Dieser Krampf ist psychisch bedingt und hindert die Gase am austreten. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren erzeugt im gesamten Darmbereich die Blähungen. Deren primäre Auswirkungen werden mit dem Überbegriff Darmträgheit bezeichnet. Dieser Zustand Darmträgheit wurde von Medizinern in letzter Zeit als eine der folgenschwersten Erkrankungen erkannt. Die Darmträgheit bewirkt eine träge Fortbewegung des Verdauungsbreies im Darm. Wochenlange Verweildauer des Darminhaltes in Darmausbuchtungen ist keine Seltenheit! Der hohe Innendruck wirkt beeinträchtigend auf sämtliche direkt angrenzenden Organe, wie z.B. Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, sowie auf die Blutgefäße im Abdomen (= Bauchgebiet). Das Zwerchfell wird hochgedrückt und schränkt in ganz erheblichem Maße die Herz- und Lungentätigkeit ein. Leicht erkennbare Folgen dieser Tatsache sind Atemnot, Herzstolpern (Reomheld-Syndrom) und Beklemmungszustände und Angstpsychosen. Hier wirkt der kranke Körper reflektorisch auf die Psyche. Eine weitere organische Schädigung tritt durch die zu lange Verweildauer des Kotes ein, denn im Enddarm besteht der Kot bereits zu 60% aus Bakterien und abgestorbenen eigenen Körperzellen. Die Epithelschicht der Darmschleimhaut verändert sich krankhaft durch die ständigen chemischen und physikalischen Reize. Somit erfolgt die Rückresorption der teilweise giftigen Kotsubstanzen ohne den ersten Filter und die Gifte werden durch den Organismus bis hin zur kleinsten Zelle geschleust. Die Blutversorgung des letzten Teiles des Mastdarmes nicht nur an den Pfortaderkreislauf (Leberkreislauf) angeschlossen, sondern auch direkt mit dem venösen Blutkreislauf verbunden. Somit werden die rückresorbierten Stoffe nur teilweise durch die Leber entgiftet. Außerdem erfüllt die geschwächte Darmmuskulatur ihre Funktion als Pumpe für den Leberkreislauf ungenügend. Dies führt letztlich zu Blutstauungen in der Darmschleimhaut, der Pfortader und in der Leber. Im überdehnten Darm werden die dünnwandigen Venen zusammengepresst und der arterielle Blutdruck steigt an. Das ist die Hauptursache für Divertikelbildung oder Hämorrhoiden! Der überhöhte Bauchinnendruck verengt die Hohlvenen im Beckenbereich zur Blutentsorgung der Beine. Die Folge ist venöser Blutstau, Krampfadern in den Beinen...! Katarrhisch entzündliche Leberschwellung ist eine Nebenerscheinung des Blutstaues im Pfortaderbereich, welche ihrerseits den Widerstand für das strömende Blut in der Leber vergrößert. Leicht verständlich ist, warum Leberkrankheiten so langwierig und schwer heilbar sind. Oberstes Gebot für jede Heilung ist eine gute Blutzirkulation im Bauchraum und Heilung des Darmes. Der Blut- und Lymphkreislauf versorgt alle Körperzellen mit lebensnotwendigen Stoffen und transportiert Schadstoffe ab. Das Wurzelgebiet der Lymphe liegt in den Darmzotten. Der Flussmechanismus der Lymphe ist gleich dem, des venösen Blutes, also auch wieder die Muskelpumpe. Stauungen der Lymphströme im Bauchraum und Lymphknotenschwellungen sind die Folgen. Es sammeln sich körperfeindliche Stoffe und Gifte mit chronisch schädigender Wirkung im ganzen Körper, Das Immunsystem beginnt darum in den Darmzotten, weil hier die größte Körperoberfläche gegenüber der Außenwelt mit mindestens 400 qm gegeben ist! Zu lange Verweildauer der Inhaltsstoffe des kranken Darms bilden zu viele giftige Gase, Schlacken, und Fuselalkohole, die das Immunsystem überlasten. Auf diese Weise wird das Immunsystem an der Basis geschwächt und unsere Entgiftungsfabrik, die Leber wird dadurch überlastet.

Diese chronische Vergiftung des Organismus hat Folgeerscheinungen:
  • Lymphknotenschwellungen, die z. B. im Bauchraum kaum lokalisiert werden
  • Der Säurehaushalt bewegt sich im sauren Bereich
  • Der Alterungsprozess wird beschleunigt
  • Die Zellerneuerung ist gehemmt und gestört
  • Die gesamte Aktivität des Organismus wird eingeschränkt
  • Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten allgemein nimmt ab
  • Die Psyche stimuliert das vegetative Nervensystem und wirkt negativ auf den Körper
Dies kann nur ein Überblick sein und erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit. Natürlich gibt es viele Krankheiten, deren Ursache kein desolates Verdauungssystem ist. Ein gestörtes Verdauungssystem wird jedoch alle Heilprozesse, auch geistige, negativ beeinflussen und verlangsamen. Der ANO von Junker ist kein Heilmittel, sondern ein Hilfsmittel, daß die naturgemäßen Funktionen des Körpers anregt. Er entgast den Darm und entlastet damit die Darmmuskulatur, die jede Hilfe schnell und dankbar annimmt. Im Extremfall produziert der Darm bis zu 50 Ltr. Gase täglich! Vermehrte Gasbildung betrifft besonders Rohköstler durch verstärkte Gärprozesse. (Ein halber Liter Weizenbier enthält ca. 3 Ltr. gebundene Kohlensäure!)

(Text gekürzt)

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Darmpessar

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